Unsere Projekte

 

 

4. Projekt: Barrierefreier Zugang zur Kirche

 

 

 

3. Projekt: Die Grabsteine

 

Ein weiteres Projekt werden die Grabsteine an der Südseite des Turms sein. Sie wurden im Jahre 1923 unter den Dielen im Altarraum gefunden und stehen heute außen an der Südseite des Turmes. Sie müssen vor Vogelkot, Schlag- und Spritzwasser und aufsteigender Nässe geschützt werden. Die Schrauben, die die Steine an der Turmmauer halten, sind  verrostet und drohen die Steine von innen zu sprengen. Diese müssen durch Edelstahlschrauben ersetzt werden. 

Auch sind alle Grabsteine der Länge nach von oben nach unten schon mehr oder weniger aufgeplatzt und können jederzeit komplett zerfallen. Dann wären wichtige Zeitzeugen für immer verloren.

 

 

Grabstein von Pfarrer Johannes Wolfrich (1545(?) - 1565)

Der Grabstein des ersten evangelischen Pfarrers nach der Reformation in Udenhain ist noch recht gut erhalten und die Inschrift ist gut lesbar. Doch die Witterungseinflüsse haben schon deutliche Spuren hinterlassen.  

 

 

Grabstein von Parrer Hartmann Wick (vor 1697 - 1730)

Pfarrer Wick (geb. 22.04.1662 / gest. 25.10.1730) hat einen besonderen Grabstein erhalten. Ihn ziert oben ein Engel und unten ein Totenkopf.  

Dieser Stein platzt leider schon deutlich sichtbar längs von oben nach unten auf und wird vielleicht schon bald nicht mehr zu retten sein.

Deshalb ist dringend Abhilfe angesagt.

Kontakte mit einer Restaurierungsfirma wurden schon geknüpft und eine Begutachtung fand am 29.05.2017 statt.

Für Hilfe und Ratschläge ist der Förderkreis jederzeit dankbar und hat ein offenes Ohr.

 

 

 

Grabstein der 7 Kinder von

Pfarrer Hartmann Wick

Dieser Grabstein stammt ebenso aus dem Beginn des 18. Jhdts. Hier sind 7 seiner früh verstorbenen Kinder (zwischen 1709 und 1727) verewigt. Dieser Grabstein bedarf auch der Wartung und Sicherung, denn auch hier nagt der Zahn der Zeit  unaufhörlich. Noch lassen sich die Inschriften gut lesen. 

 

 

 

 

 

Grabstein der tugendsamen Jungfer Rebeca Magdalena Hesima

Dieser Grabstein war im nordöstlichen Teil der Wehrmauer fest eingebaut und wurde im Zuge der Mauerrestaurierung geborgen. Zur Zeit befindet er sich im Gemeindehaus.  Er soll aber wieder im Kirchgarten zusammen mit den anderen Grabsteinen aufgestellt werden. 

Grabstein eines bisher nicht identifizierten Mannes

Dieser Grabstein aus dem Jahre 1563, also zur Zeit des 1. ev. Pfarrers Johannes Wolfrich weist eine kaum lesbare Inschrift am äußeren Rand auf. Eine Inschrift innen wurde offensichtlich nicht begonnen. Warum?

Wie man auf dem  Bild zu sehen ist, ist dieser Stein in der Mitte von oben nach unten gerissen. Auch hier bedarf es dringenst einer Restauration und Pflege.

Stein an der Südmauer

Ob dieser Stein ein Grabstein sein sollte, ist fraglich. Jedenfalls ist die Inschrift im oberen Teil nicht deutlich genug lesbar, um Schlüsse daraus zu ziehen. Außerdem scheint er ursprünglich größer gewesen zu sein, denn die Abbruchkanten sind auf beiden Seiten deutlich zu erkennen.

 

 

 

2. Projekt: Die Kirchenmauer

 

 

 

 

Einsturz und Wiederaufbau der Ostmauer

 

Trotz Notsicherung stürzte im April 2012 der Ostteil der Kirchenmauer ein. Der Wiederaufbau hatte nun für den Förderverein höchste Priorität.

 

 

 

 

 

 

 

Ab 2014 begannen Ludwig Naumann, Hans-Christoph Fillsack, Michael Tiemann und Peter Firle in mühevoller Handarbeit die Säuberung der einzelnen Steine mit Hammer und Drahtbürsten. Die gesäuberten Steine wurden auf Paletten gesetzt und im Jahre 2015 wurde die eingestürtze Mauer durch die Firma Weber (Gründau) wieder neu aufgebaut.

 

 

 

 

 

 

Riesig waren die Steinberge, die von Hand gesäubert werden mussten. Viele Stunden waren die Mauerspechte damit beschäftigt, die Steine zu säubern und zu sortieren, bis sie dann wieder zur Erneuerung der eingestürzten Mauer verwendet wurden.

 

 

 

 

 

 

Auch an der Nordseite der Kirche wurde die  Kirchenmauer ausgebessert, so dass hier der drohende Verfall und Einsturz rechtzeitig verhindert werden konnte.

 

 

 

 

Was lange währt wird endlich gut. Im Herbst 2015 war nicht nur die Ostseite der Mauer von Grund auf mit einem Fundament und den gesäuberten Steinen wieder hergestellt, sondern auch die Nordseite wieder ausgebessert. So wurde Ende des Jahres 2015 das erste große Projekt des Förderkreises beendet.

 

1. Projekt: Entschuttung des Dachbodens

 

Nachdem mehrere Begehungen im Dachbereich stattgefunden haben, um den Sanierungsbedarf der Deckenbalken zu untersuchen, sollte dieser Bereich erst einmal von dem Schutt der Jahrhunderte befreit werden. Der Zustand der Balken musste festgestellt werden, um ein Sanierungskonzept aufstellen zu können. Im Mai 2011 wurde die damals geplante Beseitigung des Schutts  allerdings verschoben, da weitere Untersuchungen des Landesamtes für Denkmalschutz folgen sollten. Erst Ende 2011 wurde die Freigabe der Dachentschuttung dann erteilt.

Am 30./31. März 2012 fand dann endlich die Entschuttung des Dachbodens über dem Kirchenschiff und den Gewölbetrichtern über dem Chorraum statt. Dabei sind einige Dinge gefunden worden, die von großem Interesse sind: Schwere Stahlhaken, die vielleicht der Glockenaufhängung dienten bzw. Grabnummern auf Stahlstangen.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Martinskirche Udenhain